Ziel
Im Obstbau bedeutet das Aufplatzen von Früchten eine gravierende Schädigung und damit eine erhebliche Beeinträchtigung bei Qualität und Ertrag des Ernteguts. Das Problem tritt hauptsächlich in der Vorerntephase auf und betrifft viele wirtschaftlich bedeutende Obstarten. Äußere Bedingungen wie Klima- und Umweltbedingungen sowie die Bewirtschaftung von Obstplantagen spielen eine wichtige Rolle bei der Zunahme des Auftretens dieses Phänomens. CrackSense wird Obstbauern in Israel, Frankreich, Deutschland, Griechenland und Litauen zuarbeiten. Das Projekt zielt darauf ab, das Problem der Rissbildung bei Zitrusfrüchten, Granatäpfeln, Tafeltrauben und Süßkirschen zu lösen, indem Sensortechnologien entwickelt und hochskaliert werden, die im Rahmen von Modellversuchen Sensordaten in Echtzeit liefern. Die gesammelten Sensordaten werden zu EU-weiten Datensätzen hochskaliert, welche Erdbeobachtungsdaten (bereitgestellt von Copernicus, z. B. Sentinel) und andere Datensätze, die die Umweltbedingungen widerspiegeln, umfassen. Diese Daten werden zur Überwachung der landwirtschaftlichen Produktion der untersuchten Kulturen verwendet und ermöglichen Landwirten und Erzeugern ein effizientes Management ihrer Ressourcen und die nachhaltige Durchführung ihrer Anbaumaßnahmen. Durch die Verbesserung der Ernteerträge dieser Kulturen wird CrackSense auch dazu beitragen, ein Modell für andere landwirtschaftliche Kulturen zu schaffen.
Projektteilnehmer
- Agricultural Research Organization (Koordination)
- Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB)
- Agricultural University of Athens
- Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau und Arboristik e.V.
- und weitere
Förderprogramm
Horizon Europe
Verwendete Satelliten/Daten
- Sentinel