Dynamische Agrarwetterindikatoren zur Extremwetter-prognose in der Landwirtschaft mit Methoden der künstlichen Intelligenz (KI) und des maschinellen Lernens (ML)

Status

ABGESCHLOSSEN

Start

2021

Typ

Projekte

Fördergeber

Logo Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat

Projektträger

Logo Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

Ziel

Im DynAWI-Projekt entwickelte ein Konsortium bestehend aus Julius Kühn-Institut, Universität Augsburg, rasdaman GmbH, Soilution – Dr. Steinrücken und Dr. Behrens GbR und Vereinigte Hagelversicherung VVaG innovative Lösungen zur Extremwetterprognose in der deutschen Landwirtschaft. Durch die Kombination von DataCube-Technologie mit Künstlicher Intelligenz entstanden 36 dynamische Agrarwetterindikatoren (AWI), die Extremwetterereignisse wie Dürre, Hitze und Starkregen über 30 Jahre analysieren. Zentrale Ergebnisse sind die öffentlich zugängliche „DynAWI Extremwetter-Toolbox“ (https://sf.julius-kuehn.de/mapviewer/dynawi) mit AWI-Konfigurator, AWI-Atlas und Ertragsverlustmodell für Winterweizen. 40 zusätzliche Wetterstationen verdichten das Messnetz deutschlandweit. Die Toolbox ermöglicht Landwirten, Beratern und Behörden eine präzise Risikobewertung für klimawandelbedingte Extremwettersituationen. Ein auf maschinellem Lernen basiertes Bodenerosionsmodell ergänzt die Analysemöglichkeiten. Das Projekt schafft eine deutschlandweite, echtzeitfähige Infrastruktur zur Bewertung von Extremwetterrisiken in der Landwirtschaft.


Projektteilnehmer

  • Julius Kühn Institut Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI)
  • Universität Augsburg
  • rasdaman GmbH
  • und Weitere

Verwendete Satelliten/Daten

  • Sentinel-2


Anwendungsbereiche und Anwendungsfelder

Klimawandel & Bodenschutz, Pflanzenwachstum & Ertragsprognose

Weiterführende Informationen