GOCE
Der Umweltsatellit GOCE () hat mit bisher unerreichter Präzision das Schwerefeld der Erde vermessen. Die Ergebnisse sind insbesondere für die Ozeanographie, die Geophysik und die Erforschung des Meeresspiegels wichtig. Deutsche Firmen sind maßgeblich am Bau des Satelliten beteiligt, wie etwa in Friedrichshafen als Hauptauftragnehmer für die Satellitenplattform.
Die Zarm Technik GmbH in Bremen fertigte magnetfeldbasierte Lageregelungselemente () und die RWE GmbH in Heilbronn stellte Solarzellen für die Mission her. An der Datenverarbeitung ist das Institut für Astronomische und Physikalische Geodäsie an der Technischen Universität München führend beteiligt.
Die Mission GOCE ist nach einer Betriebsphase von vier Jahren und acht Monaten durch geplante Absenkungen am 11. November 2013 in die Atmosphäre eingetreten. Nach Verglühen der wesentlichen Teile des Satelliten in der Erdatmosphäre sind einige wenige Trümmer auf Höhe der Falklandinseln in den Südatlantik gestürzt. Der Wiedereintritt wurde bis kurz vor dem Verglühen in der Atmosphäre von Bordinstrumenten verfolgt, sodass wertvolle Information über die letzte Phase des Satelliten auch als Zahlenmaterial für die optimierte Steuerung zukünftiger Missionen vorliegt.
Die GOCE-Mission ist Teil des Forschungsprogramm .
ORBIT
Sonnensynchron, 270 km
ANZAHL DER SATELLITEN
1
WIEDERHOLUNGSRATE
61 Tage
| INSTRUMENT | RÄUMLICHE AUFLÖSUNG |
|---|---|
| Elektrostatisches 3-Achsen Schwerkraftgradiometer (EGG) | 1 – 2 cm vertikal mit 100 km räumlicher Auflösung |
| (LRR) | |
| (SSTI) |
EO-PROGRAMM
FutureEO
BETEILIGTE ORGANISATIONEN
Europäische Weltraumorganisation (ESA)
LINKS
GOCE (ESA)
Datenzugang GOCE
Broschüre: Earth Explorer
Weitere Informationen zu den Instrumenten und Visualisierung des Satelliten
Daten
KOSTEN
Nutzerabhängig
DATENVERFÜGBARKEIT
September 2009 bis Juli 2012
DATENPOLITIK/NUTZUNG
siehe Lizenzregelung
DATENZUGANG
Datenzugang ESA


