Visualisierung Satellit Merlin
MERLIN nutzt ein LIDAR-System: Es sendet Lichtstrahlen aus, die von der Erdoberfläche reflektiert und gemessen werden. Durch die Abschwächung des Lichts durch Methan in der Atmosphäre lässt sich die Konzentration berechnen. Die aktive Methode funktioniert auch ohne Sonnenlicht – ideal für ganzjährige Messungen in Polargebieten, wo Methan aus auftauendem Permafrost entweicht. Credit: CNES/Illustration D. Ducros

MERLIN

MERLIN (Methane Remote Sensing Lidar Mission) soll ein LIDAR-Instrument (Light Detection And Ranging) als aktives Messsystem nutzen. Es sendet Lichtstrahlen aus, die von der Erdoberfläche reflektiert und von einem Sensor wieder aufgefangen werden. Durch das atmosphärische Methan wird das Licht geschwächt; aus der Stärke dieser Abschwächung (Absorption) kann die Methankonzentration berechnet werden. Die aktive Methode erlaubt Messungen ohne Sonnenlicht und daher auch ganzjährig in Polarregionen, wo Methanemissionen aus Gashydraten und auftauenden Permafrostböden erwartet werden. Deutsche Unternehmen und Forschungsinstitute entwickeln und bauen das LIDAR-Instrument. Die Satelliten-Plattform kommt aus Frankreich. Dort liegt auch die Missionsverantwortung. Die Daten-Auswertung erfolgt in Kooperation.

ORBIT
Niedriger polarer sonnensynchroner Orbit, ca. 500 km


WIEDERHOLUNGSRATE
28 Tage

INSTRUMENTRÄUMLICHE AUFLÖSUNG
Integrated Path Differential Absorption Light Detection and Ranging Instrument (IPDA LIDAR)50 km

ERDBEOBACHTUNGSPROGRAMM
NATIONALES EO-PROGRAMM

BETEILIGTE ORGANISATIONEN
Centre national d’études spatiales (CNES)
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

LINKS
Merlin – Die deutsch-französische Klimamission


Methan-Mission MERLIN, Credit: CNES/Illustration D. Ducros
MERLIN- 2028

Daten

DATENVERFÜGBARKEIT
Noch keine Daten verfügbar