Aeolus
Aeolus beobachtete die globalen Windfelder mit einer weltweit einheitlichen Genauigkeit. Bisher konnten solche Daten nur durch Wetterballone oder durch Verkehrsflugzeuge entlang ihrer Flugrouten gesammelt werden. Aeolus verwendete ein neues Messverfahren auf Basis starker Laser-Pulse Europas erste LIDAR-Mission im Erdorbit. Der Windwächter konnte damit eine Lücke im meteorologischen Beobachtungsnetzwerk schließen und die numerische Wettervorhersage besonders die mittelfristige erheblich verbessern.
Mit speziell vorher getesteten Manövern wurde der unkontrollierte Wiedereintritt vorbereitet. Alle Manöver konnten erfolgreich durchgeführt werden und die verglühten Teile des Satelliten sind über den Atlantik auf der Erdoberfläche im vorbestimmten Zielkorridor eingetreten. Damit konnte ESA ein spezielles Steuerungsverfahren zu einem unkontrollierten Eintritt entwickeln.
Die Aeolus-Mission ist Teil des Forschungsprogramm.
ORBIT
Sonnensynchron, 320 km
WIEDERHOLUNGSRATE
7 Tage
| INSTRUMENT | RÄUMLICHE AUFLÖSUNG |
|---|---|
| (ALADIN) | Horizontal: 87 km Vertikal: 250 m bis 2 km |
ERDBEOBACHTUNGSPROGRAMM
FutureEO
BETEILIGTE ORGANISATIONEN
Europäische Weltraumorganisation (ESA)
Europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten (EUMETSAT)
LINKS
Introducing Aeolus (ESA)
Earth Explorer Broschüre (ESA)
Informationen zu den Instrumenten und Visualisierung des Satelliten (ESA)
Daten
KOSTEN
Nutzerabhängig
DATENVERFÜGBARKEIT
Seit Anfang 2019, operationell seit Mitte 2019
DATENPOLITIK/NUTZUNG
Lizenzregelung
DATENZUGANG
earth online


